Sommerliche Ernte: Physalis

Physalis
Physalis

Bei heißen temperaturen fühlt sich die Pflanze richtig wohl. Im Juli ist die beste Erntezeit für die Physalisfrüchte.

Die exotische Pflanze hat laubartigen Blätter, die wie kleine herzförmige Lampions aussehen. Diese können bis zu vier bis sieben Zentimeter Durchmesser bekommen, wobei sich in der Mitte die Frucht befindet. Die sogenannte Kapstachelbeere hat ihren Ursprung in Südamerika, wird aber auch außerhalb von Venezuela, Bolivien, Kolumbien, Ecuador oder Peru angebaut.

Die Pflanze freut sich über einen sonnigen Platz und regelmäßig Wasser. Sobald die Früchte gereift sind fallen sie ab und können gegessen werden. Die Früchte sind reich an Vitamin C, B1, Provitamin A und Eisen. Sie reifen nach der Ernte nicht nach. Neben den gelb bis orangefarbenen Früchten sind auch die Blätter sehr nützlich. In Afrika werden Physalisblätter als Pflaster und zur Wundbehandlung verwendet. Portugiesische Seefahrer haben die Pflanze nach Südafrika zum ,,Kap der Guten Hoffnung“ gebracht. Seit diesem Zeitpunkt wurde die Pflanze Kapstachelbeere genannt. Weiters ist die Frucht auch als Physalis oder Judenkirsche, aufgrund der Form des Lampions, bekannt.

 

Besonders im Sommer ist die Frucht ein Blickfang auf dem Teller oder Eis. Geschmacklich ist sie etwas säuerlich aber trotzdem süß. Nicht nur Dekoration von Nachspeisen ist die Physalis sehr geeignet sondern ist sie auch bei Salaten oder Grillfleisch sehr passend.

Habt ihr schon einmal einen sommerlichen Eiaufstrich mit Früchten probiert?

Wir haben das Rezept zum Ausprobieren für euch!

 

Zutaten:

4 hartgekochte Eier

3 EL geriebener Parmesan

10 Physalis

¼ Orange in kleine Stücke geschnitten

3 EL Majonäse

1 EL Senf

Eine Prise Salz und Zitronenpfeffer

Etwas Schnittlauch und Petersilie (ca. 2 EL, je nach Belieben)

 

Die Zutaten werden einfach vermengt, nach belieben gewürzt und auf einem frischen Brot serviert. Gutes Gelingen!

 

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